Atemmeditation
(die Atempause)
- Nichts hilft besser gegen Stress und Hektik als tief Luft zu holen. Gönnen Sie sich eine Atempause und setzen Sie sich aufrecht auf einen Stuhl oder Hocken beide Füße in hüftbreite auf den Boden. Spüren Sie Ihre warmen Hände die auf Ihrem Unterbauch liegen und lassen Sie Ihren Atem kommen und gehen, so wie ihr Atem gerade ist. Wenn die Gedanken nicht fließen wollen hilft innerlich das Wort EIN für den Einatem zu sagen (denken) und mit dem Wort AUS den Ausatem zu begleiten. Ihre Augen dürfen Sie schließen und den Blick nach Innen hin öffnen.
- Auch das Wort RUHE können Sie innerlich auf Ihren Atem legen und im tiefen Unterbauch sich ausbreiten lassen.
Tipps zur Stressabwehr
Stress, gleich welcher Art, ist auf Dauer ungesund.
Es gibt zahlreiche Situationen, die Stress auslösen. Entscheidend ist der aktive Umgang damit, auch wenn der Stress vorrangig am Arbeitsplatz auftritt.
- Schaffen Sie sich ein positives Arbeitsumfeld.
- Überlegen Sie, ob und wie Sie die Arbeitsorganisation verbessern können. Gut wären Gespräche mit Kollegen und Vorgesetzten, entwickeln Sie gemeinsame Verbesserungsiden.
- Organisieren Sie eine funktionierende Vertretungsregelung, Stress entsteht, wenn kein anderer die Aufgaben erledigen kann, so das alles an einem selbst hängen bleibt.
- Erlernen Sie eine regenerative Entspannungstechnik z.B. Atemübungen.
- Planen Sie Ruhepausen in den Alltag ein. Sie müssen sein- auch wenn es noch so hektisch zugeht. Regelmäßig einige Minuten zu sich selbst kommen, macht den Kopf frei, schafft kreative Ideen und neuen Elan.
- Schaffen Sie sich einen Ausgleich zur Arbeit. Vernachlässigen Sie nicht andere Bereiche wie Familie, Freunde, Hobbys und Sport.
- Achten Sie auf eine ausgewogene Ernährung. Fettes, kalorienreiches Essen und wenig Bewegung macht den Körper anfällig für Stress.
- Ausgeglichenheit, Freude und Spaß, ein gutes Selbstwertgefühl machen Stressresistenter. Freuen sie sich über Erfolge, über den schönen Tag, ein gutes Essen. Seien Sie Stolz auf sich, wenn sie eine Sache zufriedenstellend erledigt haben usw.
Wie zeigt sich Stress.
Das ist individuell sehr verschieden.
Stresssymptome können sein:
- Sie fühlen sich spürbar gereitzt und reagieren bei nichtigen Anlässen übermäßig.
- Sie fühlen sich innerlich gehetzt.
- Sie können nicht mehr entspannen, kommen schwer zur Ruhe und fühlen sich auch in der Freizeit zu dauernden Aktivitäten verpflichtet.
- Sie merken, das weniger Freude in Ihnen ist, auch Dinge die bisher Spaß gemacht haben sind nicht mehr so positiv und erfüllend.
- Sie können auf Gespräche nicht mehr so eingehen, das Zuhören fällt schwerer.
- Ihre innere Unruhe überlagert Ihre Interessen an Beziehungen, Sie vernachlässwigen familiäre und freundschaftliche Kontakte.
- Sie beginnen sich zu verschließen und ziehen sich immer mehr zurück.
Wer diese Beobachtungen an sich macht, sollte sich nicht scheuen professionelle Hilfe in Anspruch zu nehmen.


